In immer mehr deutschen Wohnzimmern stehen großformatige Flachbildfernseher. Wer sich an einem hochauflösenden Bild mit über 120cm Diagonale erfreuen möchte, muss nicht selten mehr als 2000 Euro bezahlen. Lichtstarke Beamer der aktuellen Generation können da eine gute Alternative sein. Sie sind in der Regel wesentlich preisgünstiger als Flachbildfernseher und dabei privat und im Beruf vielseitig einsetzbar. Um im großen Angebot der auf dem Markt befindlichen Geräte das richtige für die eigenen Zwecke herauszusuchen, gilt es sich im Vorfeld anhand von einschlägigen Beamer Tests und Testberichte genau über verschiedene Gerätetypen, ihre Ausstattung und die damit einhergehenden vor- und Nachteile zu informieren.
Die LCD-Beamer sind in der Regel günstig und sind bereits ab 300 Euro zu haben. Die Geräte haben allerdings manchmal Schwierigkeiten mit der Schwarzdarstellung. Dunkle Bildbereiche erscheinen in deren Folge dann grau statt schwarz.
Die DLP-Beamer haben meist keine Probleme mit der Darstellung von Schwarz. Dafür leidet der visuelle Genuss bei vielen dieser Geräte an dem "Regenbogeneffekt" - ein Farbflackern, das man in Szenen mit viel Kontrast beim Anvisieren aus dem Augenwinkel oder beim Blinzeln wahrnimmt. Sensible Menschen können mit Kopfschmerzen reagieren. Vor der Kaufentscheidung für einen Projektor dieses Typs sollte man das Gerät ausprobieren und probesehen.
Die LED-Modelle sind besonders sparsam im Stromverbrauch. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 3 Stunden. Sie geben fast keine Wärme ab und brauchen daher auch fast keine Kühlung. Darum sind solche Geräte die in der Regel die handlichsten. Der große Nachteil von LED-Beamer liegt in der schlechten Leuchtkraft, die maximal für ein Bild mit einem Meter Diagonale ausreicht.
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